Bibliophilie of Books

Taucht ein in eine Welt voller Bücher, Manga und anderen zauberhaften Dingen ♥

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Sonntag, 26. April 2020

[Buchreview] Das Lied der Sonne

Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von netgalley
Titel: Das Lied der Sonne
Autor: Jennifer Wolf
Genre: Fantasy, Romantasy
Verlag: Carlsen, Impress
Erscheinungsjahr: 2020
Seiten: 402
Preis: 14€ Taschenbuch, pro E-Book: 4,99€
Bewertung: 3 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
**Verbotene Liebe am Hof des Königs**
Lanea liebt ihr Leben. Sie genießt es, jeden Morgen mit den Stammesmitgliedern am feinen Sandstrand die Sonne zu begrüßen und mit ihrer besten Freundin, der Häuptlingstochter, unbeschwert zu lachen. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles. Der zukünftige Großkönig des Reiches ruft zur Brautschau und Lanea soll als falsche Prinzessin an den Hof reisen. Ein Ort, an dem man ihr nicht nur mit Vorurteilen begegnet, sondern hinter jeder Ecke Intrigen und tödliche Verschwörungen lauern – und mittendrin Prinz Aaren, dessen sanftmütige braune Augen Laneas Herz bei jedem Blick zum Flattern bringen. Doch seine Liebe darf sie nicht für sich gewinnen…
Quelle Cover und Klappentext: Carlsen

Meinung:
Jennifer Wolf gehört zu einen meiner Lieblingsautorinnen, weshalb ich ihr neustes Werk auch unbedingt sofort lesen musste.


Cover und Schreibstil:
An sich finde ich das Cover nicht schlecht, aber ich hab immer noch nicht den Bezug zur Geschichte dazu gefunden.  Ich weiß nicht genau, ob nicht die Blume eventuell eine bestimmte Bedeutung haben könnte.
Wie immer hat mich die Art und Weise wie Jennifer Wolf schreibt gefesselt. Ich finde sie kann unglaublich gut neue, teilweise märchenhafte Welten aufbauen. Auch hier hat mir die Gestaltung der Welt mit den einzelnen Königreichen bzw. Völkern sehr gefallen.

Inhalt: 
Mit der Geschichte an sich bin ich dafür nicht 100%ig glücklich mit. Einerseits fand ich sie total spannend und auch sehr schön, weil oftmals Laneas Traditionen aus ihrem Volk immer wieder aufgegriffen wurde und andererseits konnte es mich auch teilweise nicht packen. Einiges war zu einfach, zu offensichtlich gelöst oder ging insgesamt zu schnell vorbei. Besonders zum Ende hin gab es die ein oder andere Szene, die mir einfach zu einfach gelöst wurde und dadurch teilweise zu langweilig wurde. Auch zwischendrin gab es immer Mal wieder kleine langatmige Stellen.

Charaktere:
Die haben mich dafür allesamt überzeugt. Lanea und ihre Familie fand ich allein durch ihre Traditionen und den Zusammenhalt, den sie dadurch haben total goldig. Lanea selbst hatte zwischenzeitlich für mich einen minimalen Nervfaktor, aber im großen und ganzen mochte ich sie dann doch recht gerne.

Aaren dagegen fand ich insgesamt sehr interessant. Er musste von Anfang an eine große Last mit sich tragen und nachdem er dann auch noch zum König gekrönt wurde, ging das erstmal richtig für ihn los. Ich hab auch ehrlich gesagt bei ihm mit einem anderen Werdegang gerechnet, da hat der Klappentext und einige Handlungsszüge von ihm mich doch kurz auf die falsche Fährte geführt. Dennoch bin ich von ihm als Charakter auch positiv überrascht.

Besonders an's Herz gewaschen ist mir Anabelle und zwar aus verschiedenen Gründen. Einmal, weil sie trotz den Umständen, eine sehr fröhliche und sympathische Persönlichkeit hat. Zum anderen fand ich es total toll, dass sie für ihre Liebe alles mögliche versucht. Dabei gerät sie zwar zwischendurch in Konflikten mit sich selbst, weil sie eigentlich andere Pflichten hat, aber dennoch fand ich es faszinierend, dass sie das doch irgendwie geschafft hat. Hier ist auch anzumerken, dass sie dabei um die Liebe zu ihrer Zofe Cara kämpft.
An sich finde ich das ja total toll, dass immer mal wieder bei Jennifer Wolfs Geschichten über gleichgeschlechtige Liebesbeziehungen auftauchen. Auch wenn für mich persönlich das nicht in Frage kommt, sollte es dennoch genauso normal sein wie ein hetero Liebesgeschichte. Ich finde es sowieso albern, dass Menschen sich für alles mögliche verurteilen.  Umso schöner, wenn in Geschichten bestimmte Themen immer wieder aufgegriffen werden und hoffentlich irgendwann zur Normalität gehören!

Fazit:
An sich eine schöne Geschichte, bei der ich dennoch einige Punkte zu kritisieren hatte. Vielleicht lag es an der Thematik, aber leider konnte mich dieses Werk von Jennifer Wolf nicht so sehr mitreißen wie andere. Aber dennoch finde ich bewundernswert wie schön sie ihre Welten aufbauen kann.

Samstag, 29. Februar 2020

[Buchreview] Game of Flames

Titel: Game of Flames
Autor: Nina MacKay
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Verlag: Impress
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten:  378
Preis: 12,99€ Taschenbuch, 3,99€ E-Book
Reihe: Phönixschwestern
Band 1: Game of Flames
Band 2: Empire of Fire
Bewertung: 3,5 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
**Im Kampf um einen flammenden Thron**
Die Zwillinge Pandora und Aspyn haben es als Nachkommen einer der letzten acht Phönixfamilien der Welt nicht gerade leicht. Vor allem diese ständige spontane Selbstentzündung droht ihre flammende Identität an der Highschool zu entlarven. Und dass sich Pandora bei der Krönung des Phönix-Oberhauptes ausgerechnet in den umwerfenden, jungen Thronerben verliebt, macht ihr Leben auch nicht gerade weniger kompliziert. Denn die anderen sieben Familien zweifeln nicht nur an Daryans Recht auf den Phönixthron, die Schwestern sind bereits den mächtigsten Phönixmännern zweier anderer Clans versprochen. Und plötzlich befinden sie sich mitten in einem Netz bitterböser Intrigen…
Quelle Cover und Klappentext: Impress

Meinung:
Ein Buch, was jetzt schon fast zwei Jahre auf meinem E-Reader gesubbt hat, dabei fand ich den Klappentext recht ansprechend.

Cover und Schreibstl:
Ich finde das Cover sehr ansprechend und auch inhaltlich ist es schon passend.

Nina MacKay Schreibstil mag ich auch sehr. Ich hab bisher schon zwei andere Werke von ihr gelesen und sie kann einfach sehr fesselnd Schreiben. Im Großen und Ganzen hat sich das Buch auch sehr flüssig und zügig lesen gelassen. Zudem gab es einige sehr amüsante und spannende Wortgefechte.

Inhalt:
Anfangs habe ich mich doch echt sehr schwer noch mit dem Inhalt getan. Es war mir alles viel zu sehr auf den ganzen Liebeskram ausgelegt. Ab ca. der zweiten Hälfte war es zwar immer mal wieder Thema, aber es gab auch sehr viele spannende, teils actionreiche Momente. Ab da fand ich die Geschichte auch verdammt gut. Zudem hab ich bemerkt, dass das ganze Liebesdrama zu beginn total verknüpft mit späteren Ereignissen war und somit auch gar nicht mehr so nervig für mich wirkte, sondern eher wie ein Teil der Handlung. Wobei ich es dennoch echt viel am Anfang fand. Vielleicht hätte man das auch ein kleines bisschen anders lösen können.
Zum Ende hin gab es auch noch einige spannende Enthüllungen, mit denen ich zum Teil nicht gerechnet hatte. Das ein oder andere wirkte zwar für mich doch etwas vorhersehbar, aber auch da hab ich mich dann doch noch an der Nase herumführen lassen.

Charaktere:
Insgesamt wird die Geschichte aus 3 Perspektiven erzählt, wobei man aber am meisten das Zwillingspaar Pandora und Aspyn begleitet. Wobei auch ich da das Gefühl hatte, dass das meiste doch aus Pandoras Sicht erzählt wird.
Der dritte im Bunde ist Daryan, der auch die meiste Zeit irgendwie eine Schlüsselrolle in sich hatte. Zumindest war es lange mein Eindruck.
Aber fangen wir mal mit Pandora und Aspyn an. Ich liebe die Zwillinge einfach, sie sind teilweise so unterschiedlich und doch wieder gleich. Während Pandora eher die bedachte, ruhige und recht diplomatische der beiden ist, ist Aspyn gefühlt eine Rebellin. Sie sagt einfach frei raus, was sie denkt und gerät damit auch das ein oder andere Mal zwischen die Fronten. Dennoch mochte ich beide auf ihre Art und Weisen sehr ganz besonders auch dann wenn Aspyn sich mal als Pandora ausgeben musste und wenn Pandora im völligen Chaos ihre ruhige Art verliert und dann schon fast zu Aspyn 2.0 wird. Ganz besonders passiert ihr das in Gegenwart von Daryan, der ihr sowieso die ganze Zeit eigentlich recht eindeutige Signale vermittelt, aber ihr Umfeld ihr das recht schnell vermiest. Allgemein ist sie ihm gegenüber lange sehr zynisch, aber jedes Mal führte das zu sehr amüsanten Wortgefechten oder tollpatschigen Manövern, die meisten auf Kosten von Pandora gingen. Daryan an sich fand ich recht leicht zu durchschauen. Er war eigentlich einer der wenigstens Charaktere, deren Absichten bis auf ein etwas größeres Geheimnis, nicht gut verbergen konnte. Was aber wahrscheinlich auch daran lag, dass man als Leser die Geschichte auch aus seiner Sicht erzählt bekommen hat.

Fazit:
Die Handlung entwickelte sich zum Ende hin zu einem wahren Suchtfaktor und nach dem Ende, bin ich definitiv sehr gespannt wie es im zweiten Band weiter gehen wird. Aktuell kann ich mir noch nicht so gut vorstellen, wie das ganze zu einem Positiven Ende führen soll.

Montag, 24. Februar 2020

[Buchreview] Essenz der Magie: Die Feuerprüfung

Titel: Essenz der Magie: Die Feuerprüfung
Autor: Lia Kathrina
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Verlag: Impress
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten:  216
Preis: 12,99€ Taschenbuch, 3,99€ E-Book
Reihe: Essenz der Magie
Band 1: Essenz der Magie: Die Leerenbegabte
Band 2: Essenz der Magie: Die Feuerprüfung
Bewertung: 2,5 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
**Harte Prüfungen für die Akademie der Magiebegabten**
Bis vor Kurzem hat die Vorbereitung auf den prächtigen Gabenball noch die ganze Akademie in freudige Erwartung versetzt. Nun kehrt das dabei entstandene Fiasko alles in eine Lawine aus Angst und Schrecken um. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Ria ihr Talent gegen eine echte Gefahr einsetzen und dabei alles anwenden, was ihr jemals beigebracht wurde. Doch es ist die unerwartete Hilfe an ihrer Seite, die ihr die notwendige Kraft gibt. Und bald auch ihr Herz höher schlagen lässt...
Quelle Cover und Klappentext: Impress

Meinung:
Cover und Schreibstil:
Das Cover finde ich eigentlich ganz schön, sagt aber bezüglich des Inhaltes nicht wirklich viel aus.

Den Schreibstil der Autorin mag ich tatsächlich sehr. Ich finde ihre Art zu schreiben sehr spanend und sie hat immer mal wieder einen lockeren Spruch parat. Zudem ließ sich das Buch an sich recht zügig und flüssig lesen.

Inhalt:
Obwohl die Thematik im Vergleich zum ersten Band etwas spannender wurde, konnte mich die gesamte Geschichte leider nicht packen. Es war alles viel zu sehr vorhersehbar und zudem gingen mir die Charaktere an einigen Stellen leider zu sehr auf die Nerven. Zudem hatte ich auch irgendwie das Gefühl, dass der zweite Band recht hastig erzählt wurde. Während sich im ersten Teil noch recht viel Zeit gelassen wurde und alles erklärt wurde, fehlte mir hierbei an einigen Stellen die nötige Länge.

Charaktere:
Schon im ersten Band habe ich mich mit den Charakteren echt schwer getan. Im zweiten wurde es mir dann aber doch etwas zu nervig. Ich verstehe einfach nicht wie die meisten Charaktere in Jugendbüchern immer so naiv sein können.

Fazit:
Ich habe irgendwie so langsam das Gefühl, dass ich bei Jugendbüchern einfach immer kritischer werde oder ich einfach so langsam aus dem Alter komme. Manche Szenarien und Charakterzüge kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Leider hat mir deshalb die Fortsetzung und damit der Abschlussband zu Essenz der Magie auch nicht so gut gefallen. Allerdings möchte ich positiv an dieser Stelle den Schreibstil der Autorin hervorheben. Der hat mir nämlich wirklich gut gefallen und ich werde gerne immer mal wieder in neuere Werke von ihr rein schauen.

Sonntag, 19. Januar 2020

[Buchreview] Winter of Love: Phil und Lina

Titel: Winter of Love: Phil und Lina
Autor: Ina Taus
Genre: Roman, Liebesroman, Jugendbuch
Verlag: Impress
Erscheinungsjahr: 2019
Seiten: 207
Preis: 2,99€ E-Book
Reihe: Winter of Love
Band 1: Winter of Love: Phil und Lina
Band 2: Winter of Love: Julia und Reed
Band 3: Winter of Love:Anna und Vince
Band 4: Winter of Love: Elli und Ben
Bewertung: 3 von 5 Kirschblüten🌸

Zusammenfassung:
**Herzklopfen auf der Piste**
Lina fühlt sich, als hätte jemand in ihrem Leben die Pause-Taste gedrückt. Sie ist als einzige von ihren Freundinnen in der kleinen verschneiten Heimatstadt geblieben und hilft noch immer im Hotel ihrer Eltern aus. Dabei ist es Linas größter Traum, Snowboardprofi zu werden. Fast hätte sie es auch geschafft, wäre da nicht Phil gewesen. Nun lebt ER ihren Traum weit weg von Zuhause. Bis Phil plötzlich wieder in St. Aurel auftaucht und der damalige Konkurrenzkampf zwischen ihnen von Neuem entfacht. Doch was sich neckt...
Quelle Cover und Klappentext: Impress

Meinung:
Zwischenzeitlich lese ich gerne Bücher, die in der aktuellen Jahreszeit spielen. So fiel auch mein Augenmerk auf die Winter of Love Reihe. Die hatte ich nämlich beim durchstöbern entdeckt und auch gleich danach gegriffen.

Cover und Schreibstil:
Ich hab mir mittlerweile schon die anderen Cover angeschaut und finde es total toll, dass sie wieder so gut aufeinander abgestimmt sind.
Impress hat damit meine ich auch schon die zweite Reihe rausgebracht, wo jeder Band von unterschiedlichen Autorin geschrieben wurde.
Ich finde die Idee an sich ziemlich toll und hab mich deswegen auch auf die Winter of Love Reihe sehr gefreut.

Auch beim Schreibstil von Ina Taus kann ich mich nicht beklagen. Ich hab von ihr mittleweile auch schon 3 andere Werke gelesen und mag ihre Art zu schreiben daher auch recht gerne. An sich hat sich das Buch auch sehr flüssig und zügig lesen lassen.

Inhalt:
Die Atmosphäre in dem Schneegebiet, wo wir unsere Protagonistin begleiten, fand ich ganz nett. Mir hat das Setting einfach sehr gefallen. Auch, dass es dadurch eine Menge um Snowboarden ging, fand ich nicht so schlimm. Und so überwogen hat das Thema auch nicht. Es passte aber auch verdammt gut ins Setting.

Auch worum es hier ging fand ich von der Grundidee interessant, aber irgendwie konnte es mich leider nicht so sehr überzeugen, wie ich gehofft habe.

Charaktere:
Leider ging mir sehr lange die liebe Lina komplett auf die Nerven. Dafür, dass sie immer so frech und tough tut, ist sie in den meisten Szenen doch ein kleiner Nörgelgeist gewesen. Auch wenn sie es vermutlich versucht hat nur auf neckischer Art zu meinen, war sie an manchen Stellen einfach mit ihrem Verhalten anstrengend.
Zum Ende des Buches fand ich sie zwar dann ganz in Ordnung, aber zwischenzeitlich war mir das mit ihr doch zu lästig, weshalb ich das Buch auch den ein oder anderen Tag mal nicht beachtet habe.

Phil dagegen fand ich irgendwie ganz knuffig und an manchen Stellen tat er mir auch sehr Leid, wie Lina mit im umging. Mein Herz hat er auf jeden Fall in der Szenen um Weihnachten geraubt. Er hat Lina einfach ein zu süßes Geschenk gemacht und ihr damit eigentlich schon mehr oder weniger sein inneres offenbart. Fand ich einfach total klasse von ihm. Ich meine Lina war auch nicht gerade immer die Netteste ihm Gegenüber und da fand ich den Mut, den er damit aufgebracht hatte, schon sehr faszinierend.

Fazit:
Leider konnte mich die Geschichte nicht so sehr packen, wie ich erhofft habe. Dennoch war es ganz nett für zwischendurch. Ich hatte zwar meine Probleme mit Lina als Charakterin, aber Phil war dagegen so ein süßer Charakter, dass ich einfach hoffte, dass er sein Happy End bekommt.

Donnerstag, 9. Mai 2019

[Buchreview] Alexis Goldfire: Auserwählte der Macht

Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von NetGalley
Titel: Alexis Goldfire: Auserwählte der Macht
Autor:  Vivien Verley
Genre: Fantasy
Erscheinungsjahr: 2019
Verlag: Carlsen Impress
Seiten: 461
Preis: 3,99€ E-Book
Reihe: ???
Bewertung: 2,5 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
**Ein verborgenes Reich voller Magie, Liebe und Verschwörungen**
In Alexis Goldfires weißem Haar schimmern dreizehn goldene Strähnen – eine ungewöhnlich hohe Anzahl, die sie zur Mächtigsten der Auserwählten macht. Als magisch begabtes Wesen ist es ihre Aufgabe, über die gewöhnlichen Menschen zu wachen. Doch Alexis hält nicht viel von ihrer Bestimmung. Vor allem seit sie den Auserwählten Leander heiraten und mit ihm von einem geheimen Reich aus die Geschicke der Menschenwelt lenken soll. Schließlich war er für sie bisher nie mehr als ein Freund. Aber nicht nur die geplante Hochzeit bringt Alexis‘ Gefühle in Aufruhr. Schon bald muss sie erkennen, dass ihre Bestimmung weit mehr für sie bereithält als den Thron…
Quelle Cover und Klappentext: Carlsen Impress

Meinung:
Auf das Buch bin ich durch Instagram aufmerksam geworden. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht.

Cover und Schreibstil:
Das Cover ist ein wahrer Blickfang und so bin ich auch tatsächlich auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext klang aber auch sehr viel versprechend.

Der Schreibstil gefällt mir an sich ganz gut, aber an manchen Stellen waren gerade die Dialoge etwas verwirrend geschrieben. Die Geschichte wird anfangs aus Xanders und Alexis Sicht geschildert, aber im Verlauf des Buches kommen noch kurzzeitig ein paar Sichtweisen hinzu.


Inhalt: 
An sich fand ich die Geschichte nicht schlecht. Dadurch, dass Xander von Anfang an in seiner Umgebung aus der Reihe tanzt, war klar, dass er irgendwas besonderes sein muss. Als Alexis dann hinzu kommt wird das Geheimnis um Xander immer mehr gelüftet. Mit Xander im Gepäck reist Alexis auch wieder zu ihrem zu Hause und führt ihn dort in die Lebensweisen und der Geschichte ihres Volkes ein. Doch mit der Zeit kommt es dort zu einigen Vorfällen und Attentaten, die die Ruhe und den Frieden stören. Die ganze Welt, in der Magie eine wichtige Rolle spielt und jeder eine unterschiedlich starke Begabung hat, hat mir sehr gefallen. An einigen Stellen hätte ich mir eventuell noch ein kleines bisschen mehr Magie gewünscht, aber das ist ein bisschen Geschmackssache. Auch, dass es eine Forschungseinheit gibt, fand ich spannend. Vor allem, weil dadurch noch ein paar andere Charaktere interessanter wurden. Jedoch bleiben innerhalb der Handlung viele Fragen unbeantwortet oder führten zur Verwirrung.


Charaktere: 
Alexis mochte ich sehr, weil die den Hang dazu hat die Regeln immer wieder zu brechen und sie dadurch etwas Spannung rein gebracht hat. Ebenfalls gefällt mir an ihr, dass sie einiges hinterfragt und auch nicht denjenigen heiraten möchte, den ihr Vater und die herrschenden Volkstraditionen ihr vorschreiben. Sie bietet allen und jedem immer die Stirn und es macht Spaß ihre Handlungen zu verfolgen.

Dagegen ist Xander von seinem Charakter her eigentlich uninteressant, weil er sich sehr ruhig verhält und sein best möglichstes versucht die nötigen Dinge zu lernen. Dennoch fällt er auf Grund seiner fehlenden Erfahrung auf. Ebenfalls bleibt lange unklar, was es mit Xander auf sich hat. Den die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, dass es nicht alles gewesen sein kann.

Einen Charakter, den ich etwas angstregend fand war Leander. Ich konnte seine Ansichten zwar teilweise verstehen, fand seine Art ständig und überall auf Alexis acht zu geben, etwas nervig.

Fazit: 
Die Idee für die Geschichte und auch die Welt fand ich richtig toll, leider hat mir die Umsetzung nicht so ganz gefallen. An vielen Stellen fand ich es sehr verwirrend und unlogisch, dadurch bin ich oft aus meinen Lesefluss gekommen. Hinzu kommt, dass das Buch sehr viele Fragen unbeantwortet lässt und eine Fortsetzung bisher noch nicht bekannt gegeben wurde. Dadurch, dass das Buch auch als Einzelband angepriesen wurde, bin ich bei der Bewertung leider doch etwas kritischer. Als Mehrteiler fände ich wäre der ersten Band zwar kein überragender, aber ein solider Auftakt, der in einem zweiten Teil mehr Potenzial entfalten könnte. Als Einzelband sind mir leider noch zu viele Fragen offen geblieben. An sich finde ich ein offenes Ende auch in einem Einzelband nicht schlecht, aber die Hauptgeschichte sollte zumindest irgendwie dann doch etwas logischer Verlaufen und nicht immer wieder neue Fragen aufwerfen ohne alte zu klären.

Sonntag, 5. August 2018

[Buchreview] Nebelring - Das Lied vom Oxean

© Cover: Impress
Titel: Nebelring - Das Lied vom Oxean
Autor: I. Reen Bow
Genre: Fantasy
Verlag:  Impress
Erscheinungsjahr: 2017
Seiten: 403
Preis: 1,99€ E-Book 
Reihe: Nebelring (mit 5 Bänden abgeschlossen)
Band 1: Nebelring. Das Lied vom Oxean
Band 2: Nebelring. Die Magie der Silberakademie
Band 3: Nebelring. Die Erinnerungen der Unsterblichen
Band 4: Nebelring. Die Unendlichkeit der Magie
Band 5: Nebelring. Das Erbe der Ewigkeit
Meine Bewertung: 4 von 5 Kirschblüten 🌸

Zusammenfassung:
**Pass auf, was du dir wünschst…**
Zoe Craine kennt ihren Vater nicht, obwohl sie ihn jeden Tag sieht. Er ist krank und in einem Traumzustand gefangen, aus dem heraus er seine Umgebung nicht wahrnimmt. Der Gründer der umstrittenen Organisation »Nebelring« hat ihn mit der neuen, auf Malwee-Substanz basierenden Silbermagie gefährlich vergiftet. Eine Heilung gibt es bislang nicht und doch ist es genau das, was Zoe sich ersehnt. An ihrem sechzehnten Geburtstag vertraut sie diesen Wunsch ihrer Geburtstagskerze und den Freunden ihres Vaters an und ahnt dabei nicht, dass sie sich direkt in einen Aufstand gegen den Nebelring wünscht. Quelle: Klappentext Nebelring - Das Lied vom Oxean [Inpress]

Meinung
Das Cover finde ich sehr schön und man erkennt auch schon einige Symbole bzw. Merkmale, die auch in der Geschichte vorkommen. So steht der Fuchs für die Gegenspieler des Nebelrings. Auch Zoe erkennt man auf dem Cover, da sie die einzige Person im Buch mit kupfernen Haaren ist.

Der Schreibstil gefällt mir auch sehr. Obwohl ca. ein Drittel des Buches lediglich eine Einleitung in die Situation und die Vorstellung der Charaktere umfasst, fand ich es nicht einmal langweilig. In die Geschichte hat es super reingepasst, dass es eine so ausführliche Einleitung beinhält, da die Situation und die Hintergründe sehr komplex sind.
Zudem war es insgesamt sehr interessant geschrieben, obwohl keine komplizierte Wortwahl gewählt wurde. Dadurch konnte ich das Buch auch ziemlich schnell durch lesen.

Kommen wir mal zum Inhalt.
Traurig, aber sehr ruhig beginnt die Geschichte von Zoe. Zunächst lernen wir ihr Umfeld kennen und auch Freunde von ihrem Vater, die mit der Zeit auch zu ihren Freunden werden.
Mit ihrem Wunsch an ihrem 16.Geburtstag wird die Geschichte von Seite zu Seite aufregender und man bekommt immer mehr Informationen über die Welt, in der sie lebt. Doch mit ihrem Wunsch löst sie einen Aufstand gegen den Nebelring aus, den sie aber nicht wollte. Sie wird in eine Rolle gedrängt, in der sie sich nicht wohl fühlt, aber gleichzeitig ist es auch ihre einzige Chance mehr über das Malwee herauszufinden.

Hauptsächlich begleitet man Zoe und dabei kommen alle anderen Charaktere immer mal wieder vor, sodass man zumindest noch mehr über sie erfährt.
Zoe ist eine Welt für sich. Bei ihr bin ich sehr zwiegespalten, was ich von ihr halten soll. Denn sie ist so fixiert darauf, ihren Vater beizustehen und ihn zu heilen, dass sie sich aus vielen Situationen ausklingt. Verrückt ist, dass sie das gleichzeitig auch wieder sympathisch macht.
Dafür habe ich direkt Taik, den Geschichtenerzähler, in mein Herz geschlossen. Er lebt schon Ewigkeiten und hat dadurch viel erlebt, sowohl schönes als auch trauriges. In einem ausführlicherem Gespräch mit Zoe hat er einige Sachen über sich und seine Magie erzählt, die ihn so sympathisch gemacht haben. Außerdem ist er noch mit das größte Mysterium, weshalb ich sehr neugierig darauf bin, was man in der gesamten Reihe noch alles über ihn erfahren wird.
Neben Taik mag ich aber auch noch Bess sehr gerne. Er hat eine sehr bezaubernde magische Fähigkeit, die mich sehr fasziniert hat. Außerdem ist er ein sehr lieber Mensch, obwohl er auch ein paar Fehler hat. Besonders sein Familienverhältnis ist nicht gerade rosig. Auch wenn man noch nicht alles über ihn erfahren hat.
Auch bei der Gegenseite, dem Nebelring, gibt es einige interessante Charaktere. So zum Beispiel der Eselmann. Beim ersten Mal lesen dachte ich erst ich hätte mich verlesen, aber er heißt wirklich so. Und er ist auch ein sehr lieber Mensch. Besonders in den Gesprächen mit Zoe ist er mir direkt ans Herz gewachsen. Ich hoffe so sehr, dass er noch in den weiteren Bänden ein paar Auftritte bekommt. Vielleicht wird er auch ein wichtiger Teil der Geschichte. Ich fände es richtig gut :)

Das Ende hat mich mehr als überrascht. Mit der Entscheidung, die Zoe getroffen hat, hab ich so gar nicht gerechnet und auch was davor alles enthüllt wurde war sehr überraschend. Seitdem fliegen mir einige Fragen im Kopf herum.


Obwohl die Geschichte sehr ruhig beginnt bleibt sie die ganze Zeit sehr interessant und hat ein sehr geniales Ende. Ein sehr gelungener Reihenauftakt.

Samstag, 14. Juli 2018

[Buchreview] Die Märchenjägerin

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Titel: Die Märchenjägerin
Autor: Marlene May
Genre: Fantasy, Märchen
Verlag: Impress
Erscheinungsjahr: 2018
Seiten: 259
Preis:  3,99€ E-Book
Meinung: 3 von 5 Kirschblüten 🌸

Klappentext:
**Täglich Märchenfiguren zu retten, ist ein harter Job**
Eve ist all das, was eine Jägerin, die im Märchenwald für Recht und Ordnung sorgt, typischerweise ausmacht: mutig, entschlossen und getrieben von einer dunklen Vergangenheit. Seit sie zusammen mit ihrer Schwester von einer bösen Hexe entführt und jahrelang eingesperrt wurde, sinnt sie auf Rache. Nun hat sie endlich eine Spur gefunden, doch der neue mysteriöse Jäger des Märchenwalds  kommt ihr zuvor. Als dann auch noch Schneewittchen verschwindet, Hänsel und Gretel vom Weg abkommen, der Froschkönig seine goldene Kugel verliert und alle Fäden wieder zu dem neuen Jäger Ace führen, weiß Eve, dass sie es mit einem ernstzunehmenden Konkurrenten zu tun hat. Doch sie erkennt erst viel zu spät, warum er wirklich im Märchenwald aufgetaucht ist... Quelle: Carlsen Impress

Meinung:
Diesmal habe ich ganz bewusst den Klappentext verwendet. Ich hatte zwar schon eine eigene Zusammenfassung erstellt, aber ich möchte gleich etwas zum Klappentext sagen und habe ihn deswegen auch verwendet.
So dann kommen wir auch gleich mal dazu. Der Klappentext klingt so genial und viel versprechend, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Ich hab gedacht, es würde eine richtig tolle Märchenadaption werden, mit einigen anderen Elementen. Leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Ich befürchte, dass ich zu hohe Erwartungen hatte.

Die Hauptcharakterin Eve ist die Märchenjägerin und übernimmt jeden Job, sofern das nötige Geld bezahlt wird. Ich finde sie einfach nur anstrengend. Sie ist leichtsinnig und oft sehr unkonzentriert. Dadurch bringt sie sich und ihre Freunde viel zu oft in Gefahr. Manche Situationen waren auch extrem unpassend. Ein kleines Beispiel hätte ich da auch. Als Eve zusammen mit ihrem besten Freund Dan eine der gefürchtetsten Hexen aufsucht macht sie einen entscheidenden Fehler. Frau Holle war dafür bekannt Kinder zu entführen, weshalb Eve sie darauf anspricht. Doch diese sagt ihr, dass sie das Geschäft gewechselt hätte. Ihre neue Arbeit findet Eve so amüsant, dass sie anfängt zu lachen und die Situation aus den Augen verliert. Dabei geschieht ihrem Freund Dan etwas schlimmes. Ich hab überhaupt nicht verstanden wie man so locker sein kann, wenn man vor einer der gefürchtetsten Hexen steht. Ich wäre eher misstrauisch gewesen und hätte es vielleicht belächelt, aber hauptsächlich hätte ich nachdem Hinterhalt in der Situation gesucht und sicherlich nicht meine Deckung aufgegeben. Solche Handlungen ziehen sich durch das ganze Buch durch, was ich als sehr anstrengend empfunden habe.
Positiv an der Geschichte bezüglich zu Frau Holle fand ich, dass sie als böse dargestellt wird. Sonst kennt man Frau Holle nur als strenge, aber sehr liebe Wetterfee.
Ich habe aber noch einen weiteren negativer Aspekt.
Nachdem die Hexe Miranda eine kleine Verwandlung durchzogen hat möchte Rapunzel ihr ebenfalls einen kleinen Turm bauen, mit einem runden Zimmer, wo sie fortan wohnen muss.
Das ist irgendwie komisch. Es sind zwar eigene Interpretation bzw. Charakterentwürfe der Autorin, aber ich finde gleiches mit gleichem zu vergelten nicht so toll. Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass Rapunzel sich um Miranda kümmert anstatt sich zu rächen. Damit ist sie nicht anders als Miranda.

Ich hab aber nicht nur nörgelnde Aspekte. Besonders schön fand ich den Schreibstil er lässt sich sehr flüssig lesen und ich kam ziemlich zügig durch das Buch durch. Ich werde mir deswegen von der Autorin definitiv noch ein paar andere Werke anschauen.
Außerdem ist das Cover auch wunderschön ♥

Das Ende konnte mich auch nicht mehr überzeugen. Es war aber in Ordnung und insgesamt ist das Buch nett zu lesen, aber es wäre auch nicht schlimm wenn man es nicht gelesen hat. Die Grundidee sind wirklich gut, aber die entsprechende Umsetzung eher mittelmäßig. Ich glaube man hätte viel mehr machen können. Die beiden Epiloge haben meine Neugierde nochmal angeregt. Ich bin gespannt ob es einen weiteren Teil geben wird oder nicht. An sich finde ich es jetzt schon gut abgeschlossen.