Bibliophilie of Books

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Samstag, 10. Januar 2026

[Jahresstatistik] Das Jahr 2025

Hallö'chen zusammen,
ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, dass ihr einen guten Übergang hattet.
Um das vergangene Jahr auch abzuschließen möchte ich auch gleich mit euch meine Jahresstatistik teilen.

Zu aller erst das wichtigste vorweg:

Vielen Dank für den gemeinsamen Austausch. Gerade in den letzten Wochen waren noch so viele schöne Kommentare unter meinen Beiträgen und auch in anderen Beiträgen fand so ein toller Austausch statt. Am meisten muss ich da an die Leseorte Challenge von Tanja denken. Ich hab so gerne geschaut, wo alle anderen gelesen haben. Aber auch an den Top Ten Thursday von Aleshanee musste ich direkt denken, der gerade durch die vielfältigen Aufgaben so schön abwechslungsreich ist.

Ganz vielen Dank an alle Bloggerkollegen/innen für eure wundervollen Beiträge, die Zeit und die Arbeit, die ihr da rein gesteckt. Ich bin zwar selbst Bloggerin, aber oftmals primär auch Leserin und Followerin, zwar oft eher still, aber ich bin so dankbar für viele eurer Beiträge, die mir immer Mal wieder den Tag verschönern. Manchmal durch Rezensionen, wodurch ich neue Bücher kaufen möchte, manchmal durch private Dinge, die euch passiert sind oder aber auch durch wunderschöne kreative Ideen, die man gerne nach machen möchte oder einfach inspirierend sind. ♥

Danke natürlich auch an alle Autor/innen, die ihre Geschichten veröffentlichen, ihrer Herzensprojekte mit uns teilen und dadruch uns Lesern neue Welten eröffnen, uns inspirieren oder neue Denkanstöße geben. 
 
Zu meinem Jahr:
Angefangen mit 9 Instagram-Bildern, die ich im letzten Jahr sehr gerne mochte ♥
Es ist ziemlich viel vom Herbst-Feed dabei. Aber ich mag den Herbst auch sehr gerne und meinen Feed im Herbst lieb ich auch sehr. Ich mag diese gelb-orange Kombi einfach zu gerne. Obwohl es nicht Mal meine Lieblingsfarben sind. Dadurch, dass der Herbst aber doch meist sehr grau ist, ist der bunte Farbtupfer doch immer schön anzusehen ^^

Vertieft war ich in insgesamt 139 Geschichten davon

  • Gelesene Bücher: 93
  • Gehörte Bücher: 46
  • Abgebrochene Bücher: -
  • Gelesene Seiten: 33.936
  • Gehörte Zeit: 510h und  21min (ca. 21 Tage) 

Gelesene Bücher der letzten Jahre:

  • 2024 121 Bücher mit insgesamt 25.297 Seiten und ca. 24 Tage Hörzeit
  • 2023 94 Bücher mit insgesamt 24.685 Seiten und ca. 14 Tage Hörzeit
  • 2022 48 Bücher mit insgesamt 19.510 Seiten 
  • 2021 74 Bücher mit insgesamt 26.630 Seiten
  • 2020 85 Bücher leider nicht gezählt oder in den Lesemonaten fest gehalten
  • 2019 66 Bücher leider nicht gezählt oder in den Lesemonaten fest gehalten
  • 2018 73 Bücher mit insgesamt 24.893 Seiten
  • 2017 38 Bücher mit insgesamt 13.833 Seiten

Lesereichster Monat mit 4747 Seiten war der Dezember.
Lesereichster Monat in Büchern 23 mit 17 gelesenen und 6 gehörten Büchern war der Oktober. Als auch der Dezember ebenfalls 23 Bücher mit  14 gelesenen und 9 gehörten Büchern

Im Schnitt habe ich  92 Seiten pro Tag gelesen.
Reihen beendet: 5, davon habe ich aber auch  1 abgebrochen und damit nicht wirklich beendet, aber ich werde die Reihen nicht weiter fortsetzen
Reihen angefangen: 47
Reihen fortgesetzt: 13 
Re-Reads: 4
Gelesene Manga: 30

Challenges:
In diesem Jahr habe ich auch wieder bei einigen Challenges mit gemacht.

Bookish Bingo: 25/25
ABC Listen Challenge: 416 Punkte
ABC Challenge: 23/26
25 für 2025 Bücher: 25/25
Queere Buchchallenge: 5/36 (im Laufe des Jahres nicht weiter verfolgt und quasi abgebrochen)

Zudem habe ich immer Mal wieder kleinere Challenges übers Jahr verteilt gemacht
7 Tage 7 Bücher 
24h Lesemarathon 
12h Lesemarathon nur xmas Books
30 Bücher in 50 Tagen -> die war ein "once in a lifetime"-Ding. Zum Ende hin sehr stressig.

Hier einmal all die gelesenen Bücher aus dem letzten Jahr:
   

Und hier noch die gehörten

Hörbücher
 

Aktueller Stand des SuB
Prints: 198 (+28 zum Vorjahr)
E-Books: 216 (+29 zum Vorjahr)

Ich hab tatsächlich gedacht, dass mein SuB deutlich mehr angestiegen wäre als er letztendlich ist. Gefühlt habe ich doch recht viel gekauft, aber scheinbar hat sich das mit dem Lesen noch gut in Waage gehalten. Um das Mal in Summe auch fest zuhalten. Ich habe in diesem Jahr 143 Bücher bei mir einziehen lassen. Ob nun als Geschenk, als Print oder E-Book. Mein SuB selbst ist in Summe um +57 Bücher angestiegen. Von den Büchern, die in diesem Jahr bei mir eingezogen sind, habe ich 39 auch schon gelesen. 

Mein SuB darf aber dennoch gerne in diesem Jahr eher etwas schrumpfen. Ich hoffe, dass es durch die Library Quest auch gut funktionieren wird.

Private Ecke
2025 war ein ungewöhnliches Jahr. Zunächst wollte ich schreiben, dass es ein anstrengendes und stressiges Jahr war, aber reflektiert betrachtet war es das eigentlich gar nicht so sehr, wie ich im ersten Moment angenommen habe. Wenn ich so an die ganze Zeit in 25 zurückblicke waren sehr viele schöne Momente auch dabei. Das Jahr hat mich zwar auf interessante Art gefordert, aber ich war auf vieles sehr stolz und konnte interessante Erkenntnisse ziehen. Zu Beginn von 2025 war ich noch mit in einer Tiefphase. Das Jahr 2024 war auf Grund von Umstrukturierungsmaßnahmen auf Arbeit ziemlich negativ geprägt, obwohl die Situation für mich und meinen engsten Kollegen/innen gut ausgegangen ist. Dennoch war es eine sehr schlauchende Zeit, die bei mir auch noch im nach hinein ziemlich viel Schaden hinterlassen hatte. Dadurch, dass meine Kollegen/innen auf Grund von Existenzängsten sich auch ungewöhnlich unkollegial verhalten haben und in 2024 wenig Teamfähigkeit bestand, war ich in 2025 immer noch sehr überfordert mit der Situation. Ich hatte auch ziemlich Panik meinen Job zu verlieren, fand aber die Emotionalität unter den Kollegen teilweise so unaushaltbar, dass ich sogar noch Anfang 2025 überlegt habe das Unternehmen zu verlassen. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden und dafür mit einer Therapie angefangen. Grundsätzlich mache ich meinen Job sehr gerne und meine Arbeitsbedingungen sind eigentlich auch sehr sehr gut. Realistisch betrachtet wäre das die dümmste Entscheidung meines Lebens gewesen, die ich zum Glück auch nicht getroffen habe. Ich bin froh, dass ich das eigentliche Problem noch erkannt habe. Letztendlich lag mein Problem darin, dass ich die ganzen negativen Emotionen meiner Mitmenschen nicht aushalten kann und vor allem es nicht ertrage, wenn die Leute sich unempathisch verhalten. Logisch betrachtet liegt es zwar in der Natur des Menschen, aber es zu erleben, dass Empathie, Mitgefühl und Teamfähigkeit am seidenen Faden hängt, sobald Ängste im Spiel sind, fand ich erschreckend zu erleben. Vor allem in der Schnelligkeit, wie die Stimmung umgeschwungen ist und wie lange es dauert wieder den "Normalzusatand" zu erreichen. Letztendlich bin ich überwiegend ungern zur Arbeit gefahren, weil Arbeit nichts mehr erfüllendes war, sondern sich jeden Tag wie überleben anfühlte. Im Februar habe ich dann die Entscheidung getroffen mir schnellst möglichst Hilfe zu suchen und habe bei sämtlichen Therapeuten angerufen. Letztendlich habe ich im März dann eine Therapeutin gefunden, allerdings als Selbstzahlerin. Da ich aber das Privileg habe mir das Leisten zu können und mir meine Gesundheit wichtiger war als das Geld, habe ich mich auch dazu entschieden die Therapie weiter zu verfolgen. In der Zeit habe ich vor allem gelernt mich von anderen Emotionen abzugrenzen und mir das Recht einzuräumen, Situationen zu verlassen, die mir nicht gut tun. Ich war immer der Meinung, ich muss Dinge aushalten und das meine eigenen Gefühle nicht wichtig sind. Was ich aber nicht bedacht habe, dass ich zum einen Emotionen anderer fühle, als wären es meine eigenen (kein Mitgefühl, sondern wirklich Mitleid) und ich auch meine eigenen Gefühle verarbeiten muss, da mich beides sonst komplett einnimmt und ausknockt bzw. Ängste, Sorgen und das Gefühl nicht mehr weiter machen zu können, einholt. Und da fing auch die Arbeit mit mir selbst an. Vieles war mir zwar bewusst, aber ich habe es einfach so hingenommen und meistens dagegen gearbeitet, anstatt damit. Ich habe viel über mich und meine Mitmenschen gelernt und vor allem Mal angefangen auch Grenzen zu setzen. Das klar und deutlich und wenn's nicht anders geht auch darüber hinaus einfach eine Situation verlassen, anstatt auszuhalten. Das insbesondere dann, wenn andere Menschen nicht die Grenzen akzeptieren. Ich schaffe es zwar immer noch nicht jedes Mal, dass so konsequent durchzuziehen, wie ich es hier berichte, aber ich schaffe es schon öfter als ich es vorher je getan habe. Und mit jedem Malm, wenn ich es schaffe, bin ich ein kleines bisschen stolzer auf mich. Charakterlich habe ich in den letzten 12 Monaten eine so krasse Entwicklung gemacht, die ich in den letzten 10 Jahren nicht gemacht habe. Ich bin trotz der unangenehmen Situation aus 2024 so dankbar dafür, dass ich dadurch mich dafür entschieden habe an mich selbst zu arbeiten und vor allem an Selbstwert zu gewinnen. Etwas an dem wir alle jederzeit arbeiten sollten, da man immer egal wann, wieso und wie; immer einen Wert hat, unabhängig davon, was andere behaupten. Auch ein Punkt den ich gelernt habe, dass Menschen, die selbst innerlich sehr unzufrieden sind, oftmals andere Menschen nieder machen, um sich selbst besser zu fühlen. Ein Satz den ich zwar schon kannte, aber nie wirklich realisiert habe, bis ich im wahrsten Sinne des Wortes einen "Aha-Moment" hatte. Ich bin auch sehr dankbar für all die tiefgründigen Gesprächen mit meinen Freunden und dass allesamt diese dunkle Zeit gemeinsam mit mir durchgestanden haben. Vor allem, weil ein Teil meiner Freunde auch in derselben Firma, zum Teil sogar Abteilung, wie ich Arbeiten und in der gleiche Situation waren. Ich bin so froh, dass wir im Freundeskreis nie die Empathie verloren haben und uns gegenseitig unterstützt haben, obwohl wir für einen kleinen Zeitraum theoretisch Konkurrenten waren. Die Pausen waren auf Arbeit daher immer mein Hoffnungsschimmer, weil sie in den sehr anstrengenden Weltuntergangsszenariogesprächen, der restlichen Arbeitszeit, voller vieler humorvollen Momenten gestrotzt hatten. 

Bevor ich hier zu sehr in den Psychologie Kram noch weiter abdrifte wechseln wir Mal zu den ganzen positiven Sachen. Ich durfte in diesem Jahr so viele tolle Momente erleben. Ich war auf der LBM und hatte dort wieder eine so tolle Zeit. Besonders Andrea und Dani da wieder zu sehen, freut mich jedes Jahr aufs neue. ♥
Aber auch Mal persönlich mit anderen Bloggern kennen zu lernen, die man sonst nur über die Kommentare kennt, waren sehr tolle Momente auf der LBM. Da muss ich ganz besonders an Aleshanee und an die Bambinis denken. Es war sehr schön mit euch Mal zu quatschen.
Ich freue mich auch jedes Jahr wieder Jasmin auf der LBM zu treffen, die ich selbst erst vor 2 oder 3 Jahren auf der LBM selbst kennen gelernt habe. Wir schreiben über das Jahr verteilt zwar gar nicht so viel, aber irgendwie ist da immer schon eine Vorfreude sie wieder zu sehen. 

Und dann war das Jahr noch so toll, denn ich konnte Andrea und Dani gleich noch weitere zweimal treffen. Einmal recht zeitnah im Mai, wo ich auch auf einer kleinen Buchmesse für Selfpublisher war, nämlich die Dream in Dresden. Ich habe mir gleich ein paar Tage mehr frei genommen, um mit den beiden Mädels direkt noch ein bisschen mehr Zeit zu verbringen. Unter anderem waren wir verdammt lecker Essen und im Dresdener Zoo. Im Oktober haben wir es sogar geschafft einen gemeinsamem kleinen Miniurlaub zu machen und haben quasi ein Mädelslesewochenende gemacht, was dann mehr ein Brettspielwochenende geworden ist. Hat auch definitiv wiederholungsbedarf. ♥
Allgemein habe ich in diesem Jahr auch nochmal bewusster realisiert, wie dankbar ich dafür bin Andrea über die Blogs um das Jahr 2018 rum kennen gelernt zu haben. Ich schätze den Austausch mit ihr so sehr und unsere privaten (Buch)Gespräche via WhatsApp oder Discord. Ich hab zwar irgendwann Mal irgendwo erwähnt, dass ich super gerne direkt in der Nähe so Jemanden hätte, aber ich glaub das ist gar nicht möglich. Andrea ist einfach nicht austauschbar und das ist auch gut so! ♥
Ich freue mich daher auch schon sehr auf das Jahr 2026, weil wir es in diesem Jahr auch wieder öfter schaffen werden uns nicht nur online auszutauschen, sondern auch im "echten" Leben also am gleichen Ort. 😊

Außerdem durfte ich Taufpatin von dem Sohn einer sehr guten Freundin von mir werden. Das hat mich sehr gerührt. Ich freue mich sowieso immer die zwei Knirpse von ihr zu sehen, habe aber tatsächlich nicht damit gerechnet, dass sie mich fragen würde, umso schöner war meine Freude darüber. ♥

Und zu guter Letzt noch etwas sehr persönliches, was auch erst vor ein paar Tagen passiert ist, womit ich auch so gar nicht gerechnet habe: Ich bin verlobt. Super seltsam das zu schreiben, aber gleichzeitig auch super schön es abzutippen. Das stand definitiv nicht auf meiner Bingo Karte für 2025. Als kleiner overthinker bin ich natürlich auch schon in Planung für alles und sei es nur Ideen zusammen zu suchen. 
Die ganzen schönen Momente haben mich aber auch auf die Idee gebracht, ab jetzt immer einen schönen Moment aufzuschreiben und in ein Marmeladenglas zu packen, um in dunklen Zeiten sich an die schönen Marmeladenglasmomente zu erinnern. Was wir alle gerne vergessen, weil unsere Gehirne einfach evolutionsbedingt so ticken: Es gibt neben den negativen Momenten, auch viele positive und die sollten wir nicht vergessen. Man vergisst das nur immer wieder zu schnell bzw. konzentriert sich zu stark auf das Negative, dadurch hält es gefühlt so lange an, aber wenn ich so meine Jahresfazite der letzten Jahre vergleiche gibt es immer Mal wieder Tiefphasen und dennoch gab es auch irgendwie immer auch schöne Phasen. Wenn ich an 2022 denke, da ist einer meiner wichtigsten Menschen unwiderruflich von mir gegangen und dennoch fand ich das Jahr in Summe wunderschön, obwohl einige Monate davon für mich bis heute die schlimmsten in meinem Leben waren. Ich hatte in dem Jahr nur das Glück den Fokus auch auf was anderes zu lenken.

Und damit an dieser Stelle: Ich wünsche euch ein aufregendes, wunderschönes und natürlich buchiges Jahr 2026. Ich hoffe, dass all eure Träume, Vorhaben und Wünsche in Erfüllung gehen. Und auch wenn man es nicht immer sofort sieht, nach den dunklen Phasen kommen auch immer wieder helle und schöne Zeiten. ♥

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